Pan's Labyrinth

Mexiko Spanien

Spanien 1944: Die kleine Ofelia (Ivana Baquero) und ihre schwangere Mutter Carmen (Adriana Gil) reisen zu deren neuem Mann, Capitán Vidal (Sergi Lopez). Der erbarmungslose Hauptmann ist in den nordspanischen Bergen, wo er mit seiner Truppe Partisanen jagt. Er besteht darauf, dass sein Sohn in seiner Gegenwart geboren wird. Auf dem Weg zum Lager der faschistischen Truppen begegnet Ofelia ein Wesen, das sich als Fee entpuppt und Ofelia zum Pan (Doug Jones) bringt, dem Wächter eines unterirdischen Königreichs. Der Pan erkennt in ihr die verlorene Prinzessin wieder, erlegt ihr aber drei Prüfungen auf, bevor sie in ihr Königreich heimkehren darf. Während sich das Mädchen an die Erledigung dieser schwierigen Aufgaben macht, in denen sie mit Monstern und ekligen Tieren in Berührung kommt, gibt es Komplikationen in der Schwangerschaft ihrer Mutter. Hausmädchen Mercedes (Maribel Verdú), die den Rebellen in den Bergen heimlich Essen bringt, versucht, sich um das kleine Mädchen zu kümmern. Ofelia ihrerseits setzt alles daran, ihrer Mutter zu helfen und die Prüfungen zu bestehen...

Auszeichnungen

Oscar 2007 

Gewinner:

Nominierung:

Golden Globe Awards 2007

Nominierung:

  • Bester fremdsprachiger Film - Guillermo del Toro

British Academy Film Awards 2007 

Gewinner:

  • Beste Kostüme - Lala Huete
  • Bestes Make-up - José Quetglas und Blanca Sànchez
  • Bester nicht-englischsprachiger Film - Guillermo del Toro

Nominierung:

  • Bestes Originaldrehbuch - Guillermo del Toro
  • Beste Kamera - Guillermo Navarro
  • Bestes Szenenbild - Eugenio Caballero und Pilar Revuelta
  • Beste visuelle Effekte - Edward Irastorza, Everett Burrell, David Marti und Montse Ribé
  • Bester Ton - Martín Hernández, Jaime Baksht und Miguel Polo

Goya 2007

Gewinner:

  • Beste Nachwuchsdarstellerin - Ivana Baquero
  • Bestes Originaldrehbuch - Guillermo del Toro
  • Beste Kamera - Guillermo Navarro
  • Bester Schnitt - Bernat Villaplana
  • Beste Maske - José Quetglas und Blanca Sànchez
  • Bester Ton - Martín Hernández und Miguel Polo
  • Beste Spezialeffekte - David Martí, Montse Ribé, Reys Abades, Everett Burrell, Edward Irastorza und Emilio Ruiz

Nominierung:

  • Bester Film - Guillermo del Toro
  • Beste Regie - Guillermo del Toro
  • Bester Hauptdarsteller - Sergi López
  • Beste Hauptdarstellerin - Maribel Verdú
  • Bestes Szenenbild - Eugenio Caballero
  • Beste Filmmusik - Javier Navarrete

DVD Champion

Gewinner:

  • Bester internationaler Film (für die DVD-Deluxe Edition)

Grammy Awards 2008 

Nominierung:

  • Bestes komponiertes Soundtrackalbum für Film, Fernsehen oder visuelle Medien - Javier Navarrete

Saturn Awards 2007

Gewinner:

  • Bester internationaler Film
  • Best Performance by a Younger Actor - Ivana Baquero

Nominierung:

  • Beste Regie
  • Bestes Make-up
  • Beste Nebendarstellerin - Sergi López
  • Bestes Drehbuch - Guillermo del Toro

Trailer

Pressestimmen

„Der bildgewaltige fantastische Film bietet in Form einer phantasmagorischen Genre-Melange eine Gegenwelt für den "Horror Wirklichkeit". Der zweite Teil der "Spanischen Trilogie" des Regisseurs ist gewiss kein Kinderfilm, steckt voller filmischer Reverenzen und scheut auch vor Grausamkeiten nicht zurück, um eine bittere Betrachtung der spanischen Geschichte des vergangenen Jahrhunderts zu kreieren.“

Lexikon des Internationalen Films

„Inmitten dieser mal schwermütigen, mal hoffnungsstiftenden Szenerie allerdings wirkt die 12-jährige Hauptdarstellerin Ivana Baquero etwas hölzern und verloren. Doch die surreale Kraft von del Toros Bildern kompensiert derartige Schwächen.“

cinema

„Sicherlich einer der Höhepunkte des Kinojahres 2006. Handwerkliche Großtat trifft im phantastischen Alice-im-Wunderland-Setting auf politisches Einfühlungsvermögen.“

Rudolf Inderst: Filmspiegel

„Fantasy-Parabel über die Grausamkeiten des Faschismus und die erlösende Kraft kindlicher Imagination, der durch visuelle Brillanz besticht und durch seine historischen Bezüge nicht nur Liebhaber von Fantasy-Filmen anspricht. Die beiden Ebenen des Films stehen jedoch streckenweise seltsam unverbunden nebeneinander.[7]

Sarah Mersch: Cinefacts

„Tragisches Märchen für Erwachsene und poetische Allegorie des Faschismus, in dem unheimliche Fantasy und blutige Realität verschmelzen: ein Meisterwerk des Mexikaners Guillermo del Toro.“

epd Film

„Ein Werk, von dem man mit Gewissheit sagen kann, dass es nicht nur zu den bleibenden Werken des Jahres, sondern dieser Dekade gehört.

Rüdiger Suchsland: film-dienst

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